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Nomen können in vier verschiedenen Kasus im Satz verwendet werden.
Dieses Beispiel zeigt, dass die Kasus viele Satzglieder erst unterscheidbar machen.
- Der Nominativ hebt stets das Subjekt hervor. Jeder Satz hat nur ein Subjekt. Da man die Satzglieder im Deutschen relativ frei anordnen kann, ist das Subjekt dank des Nominativ immer leicht zu erkennen.
- Der Genitiv zeigt Besitzverhältnisse an. Im Beispielsatz oben „gehört“ die Tochter sozusagen der Bäuerin. Ähnliche Konstruktionen wären „das Buch des Lehrers“ (maskulin) oder „das Spielzeug des Kindes“ (neutrum).
- Dativ und Akkusativ drücken eine Gegensätzlichkeit aus, die in unterschiedlichen Sätzen unterschiedlich aussehen kann. Im Beispielsatz wird die Person, die die Teekanne bekommt, von Objekt (der Teekanne) unterschieden. Ein weiteres Grammatikkapitel, in dem die Unterscheidung von Dativ und Akkusativ eine wichtige Rolle spielt, sind die Lokalpräpositionen. Man kann damit die Bewegung („Ich setze mich auf den Stuhl“: Wohin? Akkusativ) von der Ruheposition („Ich sitze auf dem Stuhl“: Wo? Dativ) unterscheidbar machen.
Die vier Kasus im Überblick
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