erstellt von Stephan Waba für die Volkshochschule Floridsdorf

Zur Entstehung des Lernpfads ...

Pronomen

Im Gegensatz zu Artikeln sind Pronomen nicht Begleiter, sondern Stellvertreter des Nomens.

Pronomen stehen alleine, sind daher – wie Nomenflektierbar und müssen gegebenenfalls dekliniert werden.

    Beispiel: Ist das mein Pullover? (Artikel) Nein, das ist meiner. (Pronomen)

 

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Pronomen.

Sie müssen die Namen dieser Pronomen nur wissen, wenn Ihnen z.B. im Rahmen von Fremdsprachenunterricht Übungen oder Erklärungen zur Sprachbetrachtung unterkommen. Sonst genügt es, wenn Sie die Wörter richtig verwenden.

  • Mit dem Personalpronomen werden Personen oder Dinge bezeichnet, die schon einmal benannt wurden.
  • Beispiel: Franz ist ein guter Schifahrer. Er hat schon viele Rennen gewonnen. Mein Auto hatte eine Panne. Aber jetzt funktioniert es wieder.

  • Das Demonstrativpronomen weist – ähnlich wie der Demonstrativartikel – auf bestimmte Personen oder Dinge hin.
  • Beispiel: Mein Mathematiklehrer konnte sehr gut Textbeispiele erklären. Diese hatte er meistens auch selbst erfunden.

  • Possessivpronomen werden analog zum Possessivartikel gebraucht.
  • Beispiel: Mein Hund (Artikel) kann schon Stöckchen apportieren. – Das ist doch gar nichts! Meiner (Pronomen) kann schon Männchen machen!

  • Fragepronomen ersetzen das Subjekt in Fragesätzen.
  • Beispiel: Wer war der Schuft? Welcher der beiden war der Dieb?

  • Indefinitpronomen werden verwendet, um allgemeine Aussagen zu machen, die keine bestimmte Person betreffen.
  • Beispiel: Man sagt, dass Peter wieder eine neue Freundin hat.

  • Relativpronomen werden in Relativsätzen benützt und vertreten dort ein im Hauptsatz genanntes Nomen.
  • Beispiel: Der Mann, der täglich mit mir in der U-Bahn fährt, arbeitet im Büro nebenan. Die Schule, in der ich maturierte, wurde geschlossen.

Interaktive Quizzes dazu: Pronomen zuordnen 1 | 2